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Sie ver­wei­ger­ten sich

Aus­stel­lung in der Stadtbücherei  und Veranstaltungsreihe 8. April bis 15. Mai 2010

‚Sie ver­wei­ger­ten sich‘ – Kriegs­dienst­ver­wei­ge­rer, De­s­er­teu­re, Wehr­kraft­zer­set­zer, „Kriegs­ver­rä­ter“

Sie ver­wei­ger­ten sich, ver­wei­ger­ten ihre Ein­be­ru­fung zur Wehr­macht, ver­wei­ger­ten Be­feh­le, de­ser­tier­ten oder ver­wei­ger­ten die Un­ter­stüt­zung an der so ge­nann­ten Hei­mat­front. Gegen diese Men­schen, die nicht be­reit waren, den deut­schen An­griffs- und Ver­nich­tungs­krieg zu be­ju­beln und mit­zu­tra­gen, ver­häng­ten die NS-Mi­li­tär­jus­tiz und die Son­der­ge­rich­te weit über 30.000 To­des­ur­tei­le. Min­des­tens 20.000 die­ser To­des­ur­tei­le wur­den voll­streckt, dar­über hin­aus wur­den zehn­tau­sen­de von Frei­heits­stra­fen aus­ge­spro­chen.
Die Re­ha­bi­li­tie­rung die­ser Men­schen in der Bun­des­re­pu­blik be­gann spät und dau­er­te lange. Sie be­gann im Au­gust 1998 und erst 2009 wurde die letz­te Grup­pe, die von den Na­tio­nal­so­zia­lis­ten als „Kriegs­ver­rä­ter“ Be­schul­dig­ten, re­ha­bi­li­tiert …

Programm und Infos: www.mai45.de

 

Rom im zweiten Weltkrieg -
Besatzung, Deportation und Widerstand

Bildungsurlaub vom 13. bis 18. September 2010

 Rom im zweiten Weltkrieg Rom

An historischen Orten und im Gespräch mit Zeitzeugen und anderen Experten gehen wir dem Schicksal der EinwohnerInnen zur Zeit der deutschen Besatzung nach; der Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Minderheit, der Zwangsarbeit und den Kriegsverbrechen. In diesem Kontext soll es um den breiten, spontanen Widerstand und die Partisanenbewegung der Stadt gehen. Schließlich wird auch der Umgang mit der Zeit des Faschismus in den politischen Auseinandersetzungen der italienischen (und deutschen) Nachkriegsgesellschaft diskutiert.

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