SS-Massaker bleibt ungesühnt Verfahren gegen Pottensteiner Karstwehr eingestellt Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Angehörige der SS-Karstwehr wegen der Ermordung von 51 Zivilisten im norditalienischen Bergdorf Avasinis eingestellt. Die Karstwehr wurde in Pottenstein ausgebildet und dann zur Partisanenbekämpfung in Slowenien und Italien eingesetzt, bei der zahlreiche Massaker an Zivilisten verübt wurden. Der US-Geheimdienst CIA war nach 1945 über diese Gräuel offenbar informiert. |
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"Von Massakern wurde nie etwas erzählt"SS-Karstwehr ermordete in Avasinis 51 EinwohnerInnenDie Recherchen sind aufwändig, sie führen bis nach Norditalien in die Provinz Udine. Dort liegt das Bergdorf Avasinis, ein 800-Seelen-Ort an den Hängen des Monte Cuar. Die Spuren weisen auch in die von vielen Urlaubern geliebte Fränkische Schweiz im Städtedreieck Bayreuth-Bamberg-Nürnberg. Hier wurde im bekannten Urlaubsort Pottenstein 1942/43 die so genannte SS-Karstwehr gedrillt, die bei der Partisanenbekämpfung in Italien und Slowenien eine blutige Spur zog. Das SS-Karstwehrbataillon wurde im August 1943 nach Kärnten verlegt und war anschließend bei Tarvis im Einsatz. Im November 1943 wurde die Elitetruppe dem Höchsten SS- und Polizeiführer Italiens, Karl Wolff, zur Partisanenbekämpfung im Adriatischen Küstengebiet unterstellt.
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