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Villa Emma

Die Kinder der Villa Emma 

Eine längst vergessene Geschichte

73 jüdische Kinder konnten durch jüdische Hilfsorganisationen, den Einsatz Einzelner sowie die Bevölkerung des italienischen Ortes Nonantola gerettet werden. Eine Geschichte, die lange Zeit in Vergessenheit geraten war.

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Keines der jüdischen Kinder wurde entdeckt

Disma Piccinini erinnert sich an die Kinder der Villa Emma

Disma Piccinini lebt in dem kleinen Ort Nonantola in der Nähe von Modena in Norditalien. Als im Sommer 1942 die ersten der 73 jüdischen Kinder ankamen, war er 12 Jahre alt.

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Liliana und Luciano Fano

Giorgio kam nicht mehr zum Unterricht

Die Verfolgung jüdischer Menschen in Parma: von den "Rassegesetzen" 1938 bis zur Shoa 

"Alles begann an diesem schicksalsschweren 2. September 1938, als ich auf der Straße die furchtbare Nachricht aus dem Lautsprecher erfuhr: ‚Die jüdischen Lehrkräfte und Schüler sind ab dem kommenden Schuljahr von den öffentlichen Schulen ausgeschlossen.' Für einen Moment wurde der Himmel pechschwarz und alles um mich herum und in mir brach zusammen."

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Verfolgung von jüdischen Menschen in Italien

Die offene Repression und Deportation begann erst mit der deutschen Besatzung

Gemäß der Bevölkerungsstatistik lebten 1938 knapp 50.000 jüdische Menschen in Italien, darunter fast 8.000, die nach Italien geflohen waren, überwiegend aus Deutschland. Die Flucht nach Italien erfolgte, weil angesichts der massiven antijüdischen Hetze die Lebensbedingungen in Italien erträglicher schienen. Bis 1938 gab es in Italien zwar keine gesetzliche Verfolgung, wohl aber antisemitische Ressentiments.

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