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Lager-Ausweis

Deportation und Zwangsarbeit

Aus den "Arbeitsbrüdern" wurden Gefangene

Nach der Besetzung Italiens wurden die vormalig freiwilligen italienischen "Arbeitsbrüder" in Deutschland zu Gefangenen. Auch innerhalb Italiens wurden Menschen von den Nazis verschleppt und zur Arbeit in Industrie, Landwirtschaft oder an der Front gezwungen. Die Organisation dieser Sklaverei lag in der Hand der Organisation TODT. Zu Beginn des Jahres 1945 mussten 240.000 Menschen Frontbefestigungsarbeiten leisten.

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Acht Pferde oder 40 Männer

Zwangsarbeit in einer mittelfränkischen Munitionsfabrik

Roberto Torelli wurde bei der Operation "Wallenstein", einer großangelegten Durchkämmungsaktion gegen Partisanen und zur Gefangennahme von Zwangsarbeitern, "vom Feld weg" verhaftet und nach Deutschland deportiert.

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"Diese Leute morgen früh kein Brot"

Straflager in Süditalien und Zwangsarbeit in Deutschland 

Carlo Porta musste die Jahre 1939 bis 1942 aufgrund seiner antifaschistischen Oppositionstätigkeit in einem süditalienischen Straflager verbringen. Nach dem 8. September 1943, als Italien den Waffenstillstand mit den Alliierten schloss und Deutschland Italien besetzte, wurde er nach Deutschland deportiert.

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